Farbe im Flur? Unbedingt! – Farbkonzepte für Nürnberg, Fürth, Erlangen

Farbe im Flur

Oft sind Wohnungsflure weiß gestrichen, trist und nicht selten Aufbewahrungsort von Dingen, für die es in den Wohnräumen keinen Platz mehr zu geben scheint.

Eigentlich verrückt wenn man bedenkt, dass man hier ständig durch muss. Auf dem Weg zum Kühlschrank, zur Toilette oder wenn man die Wohnung verlassen will. Hier werden Gäste empfangen und der erste Eindruck vermittelt, für den es bekanntlich keine zweite Chance gibt. Ob eine grauweiße Rumpelkammer hierfür den richtigen Rahmen bietet?

Ihre Flure streichen die Leute weiß, weil die Lichtverhältnisse oft schlecht sind und man noch immer der irrigen Auffassung folgt, ein dunkler Raum wirke dann lichter und größer. Das Gegenteil ist der Fall. Allzu reines Weiß wirkt in tageslichtbefreiten Bereichen grau und fad, weiße Flächen öffnen beim Betrachten die Pupillen und wirken auf den Betrachter näher, als das bei einem gedeckten Ton der Fall wäre.

Da der Flur auch eine Brückenfunktion zu erfüllen hat – also zwischen den Wandfarben der einzelnen Räume vermitteln muss, damit sich ein stimmiges Gesamtbild ergeben kann – ist die Auswahl der in Frage kommenden Töne freilich nicht ganz einfach.

Zwei Beispiele aus meiner farbgestalterischen Praxis sehen Sie oben. Ein Flur verträgt, abhängig von der baulichen Situation, durchaus mehrere und auch kräftigere Farben, da man hier eher kurz verweilt. Doch Vorsicht! Zurückhaltender gestaltete Räume, die man ja erst im Anschluss betritt, können unter dem Eindruck des Farbfeuerwerkes im Flur dann eventuell eher langweilig wirken. Daher muss die Balance stimmen. Ich würde das farb-visuelle Pulver also nicht bereits im Flur komplett verschießen.

Sie möchten sich nicht auf das übliche Weiß-macht-Ihren-dunklen-Flur-größer-blabla verlassen? Dann rufen Sie mich an.

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