Fassadengestaltung: Jahresrückblick die Erste

Fassadengestaltung in Nürnberg, Fürth, Erlangen

Überall lässt man das vergangene Jahr Revue passieren. In der Politik, der Wirtschaft, im Sport. Warum also nicht auch eine kleine Rückschau in Sachen Fassadengestaltung? Bitte sehr:

Fangen wir mit dem Außenbereich an. Den Fassaden. Diesen sind Sie ausgeliefert und Unstimmigkeiten fallen hier nicht nur unangenehm auf, sondern können die Harmonie eines ganzen Straßenbildes ruinieren.

Farben mit zu hoher Sättigung

Farben-mit-zu-hoher-Saettigung

Schon seit einigen Jahren gern genommen: Farbtöne die – einfach ausgedrückt – viel zu grell und intensiv sind. Oder wenn Sie wollen: schrill und aufdringlich. Meist fängt irgendeiner an, sein Reihenhaus „extravagant“ zu bestreichen. Da will der Nachbar bei der nächsten Fassadenrenovierung ihm in nichts nachstehen – genauso wie der Nachbar vom Nachbar. Nach ein paar Jahren schaut die ganze Siedlung wie eine karibische Strandbar aus.

Farbapplikationen im Würfelformat

Auch in diesem Jahr wurden eifrig kleine Farbflächen auf zahlreichen Fassaden verteilt. Sehr beliebt ist hierbei das Umfeld von Fenstern. Hier hat man sich offensichtlich an anderen Objekten „inspiriert“. Hinterfragt wird nichts. Das kann man sehen. Es wird erkennbar einfach kopiert was im „Original“ schon schlecht war.

Es gibt die gut gemachten Farbapplikationen, die in ihrer Gestaltung Rücksicht auf Proportionen und die Tektonik des Gebäudes nehmen. Farbkonzepte, die eine Fassade in eine bestimmte Richtung öffnen, Bauteile bei Bedarf hervorheben oder zurücktreten lassen. Da stimmt nicht nur die Farbgebung des Baukörpers in sich, sondern fügt sich auch harmonisch in das Umfeld ein. So wie es eben sein sollte.  

Und dann gibt es die Anderen! Oft übersättigte und offensichtlich wahllos verteilte Farbflächen, die keinerlei Bezug untereinander oder zu irgendeinem anderen Bauteil erkennen lassen. Ergo, die wie Fremdkörper wirken und rein Garnichts mit dem Gebäude oder irgendeinem anderen Bezugspunkt im unmittelbaren Umfeld zu tun haben.   

Gestreifte Farbfelder

Gestreifte_Farbfelder

Wenn ich eine Fassadengestaltung prämieren müsste, die sich durch geradezu inflationäre Verbreitung auszeichnet, wäre das folgende: meist graue Flächen im unteren Bereich der Fassade, die regelmäßig durch horizontale weiße Streifchen unterbrochen werden. Was das soll, konnte mir noch niemand erklären. Fällt eigentlich nur mir auf, dass diese weißen Bänder das Gebäude optisch „zerschneiden“ und die so zergliederten Flächen auf den Betrachter unruhig wirken?

Ach ja! Wenn zusätzlich noch ein paar kräftig-rote Farbflächen (siehe oben) auf der meist weißen Restfassade verteilt werden, ist die Fassade gerade so richtig trendy. Allerdings ist sie dann auch ausdruckslos und an Beliebigkeit kaum zu überbietende Massenware.

Gerne können Sie mich kontaktieren, wenn sie mit Ihrer Fassadengestaltung auf Nummer sicher gehen wollen. Zeitlos, aber nicht altbacken! In sich stimmig und ins Umfeld integriert! Fassadengestaltung in Nürnberg, Fürth und Erlangen kann tatsächlich so einfach ein.

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