Warum ich blogge – Handwerker, bloggen, Nürnberg

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Hin und wieder bekomme ich die Frage gestellt, warum ich als Handwerker blogge. Oft höre ich, das würde nur Zeit verschwenden und führe zu nichts. Mit diesem Vorurteil  – denn immerhin lesen Sie diesen Beitrag – möchte ich hier ein wenig versuchen aufzuräumen.  

Ich halte das Internet für ein großartiges Medium. Die richtige Strategie vorausgesetzt, war es noch nie so einfach und mit so niedrigem finanziellen Aufwand möglich, das eigene Unternehmen umfassend und Zielgruppengerecht in Szene zu setzten.

Mit den passenden Blogbeiträgen lässt sich Transparenz schaffen und Kundenvertrauen aufbauen. Hier kann man sich so präsentieren, wie man gesehen werden möchte. Natürlich gehört zur Transparenz auch Ehrlichkeit. Jemand der sich als zuverlässig und kundenorientiert darstellt, in der Realität aber Termine verpasst und Auftraggeber hinhält, verliert sofort an Glaubwürdigkeit. Durch gezielte Kommunikation lassen sich die für das Unternehmen relevanten Interessengruppen erschließen. Denn wer sich beispielsweise auf die Renovierung von Seniorenwohnungen spezialisiert hat, möchte möglicherweise keine Zeit mit Anfragen zur Fassadendämmung an Plattenbauten verschwenden.

Richtig ist: man braucht Geduld um ein Blog zu etablieren. Wer glaubt nach ein paar Beiträgen die große Ernte einzufahren, wird enttäuscht. Es werden Monate, wenn nicht sogar Jahre ins Land gehen, bis sich der gewünschte Erfolg einstellt. Das setzt allerdings eine passende Strategie voraus, denn andernfalls wird man sich in den kommenden 10 Jahren die Finger wund tippen und trotzdem ungelesen bleiben.

Richtig ist auch: bloggen nimmt Zeit in Anspruch. Man sucht sich ein Thema und muss gegebenenfalls Informationen dazu recherchieren. Es braucht mindestens ein gutes Foto für jeden Beitrag, das aufgenommen und bearbeitet werden will. Denn ohne visuellen Anreiz verliert der Leser schnell das Interesse. In meinem Fall muss auch noch einmal Korrektur gelesen werden, denn Rechtschreibung gilt es zu verbessern und manche Formulierung muss etwas entschärft werden. Schließlich bin ich weder Journalist noch Schriftsteller.

Anfangs versuchte ich mit einem Bekannten, der sehr gewandt im Umgang mit Worten ist, gemeinsam Beiträge zu verfassen. Ich hoffte das würde mir helfen ein „Gefühl“ für das Schreiben zu bekommen. Das hat leider überhaupt nicht funktioniert. Denn was nützt mir jemand der zwar sehr kreativ im Umgang mit Synonymen ist, aber von der Materie, über die er schreiben soll, überhaupt keine Ahnung hat.

Ob nun der Betriebsinhaber oder ein Mitarbeiter – Fachkompetenz vorausgesetzt – das bloggen übernimmt, ist meiner Meinung nach letztlich egal. Authentisch und ehrlich müssen die Beiträge sein. Ein Mindestmaß an fotografischen Grundlagen muss beherrscht werden, denn ohne diese kommt man nicht zu aussagekräftigen Fotos. Smartphone-Bildchen? Nur in Ausnahmefällen!

Aber das mit Abstand Wichtigste: Bloggen muss Spaß machen! Wer keine Freude am Schreiben hat, wird es bald wieder bleiben lassen.

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